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| 1960 - 1970 - 1980 - 1990 - 2000 - UPDATES | |||||
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| Ballon-Ausscheidungsrennen für 3. Gordon-Bennett-Wettrennen 1908 | |||||||||||||||||||||
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Am Sonntag den 10. Mai 1908 veranstaltetet der „Kölner Club für Luftschiffahrt“ (KCfL) ein Ballon-Ausscheidungsrennen mit sehr vielen Teilnehmern für das am 11. Oktober 1908 in Berlin-Schmargendorf stattfindende 3. Gordon-Bennett-Wettrennen. |
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Der Startplatz lag damals am
Lindentor. |
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| Außer Konkurrenz mit Sonderpreis: Hans
Hiedemann und Leutnant Mickel: Ballon „KÖLN“ (7 Plätze). U.a. Hauptmann Eberhard und Leutnant Zimmermann: Ballon: „COBLENZ“(8 Plätze) mit 570 km in 18,5 Std. nach Pizar (Böhmen), Richard Clouth: Ballon: „CLOUTH“(10 Plätze), Dr. Bröckelmann: Ballon: TSCHUDI“ (6 Plätze), Dr. Fleming: Ballon: BEZOLD“(4 Plätze) und Dr. Ladenburg: Ballon „SEGLER“(5 Plätze). |
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Da Erbslöh 1907 in Amerika gewann, wurde der 3.Gordon-Bennett-Wettfahrt für Freiballone, in Deutschland in Berlin-Schmargendorf durchgeführt. An diesem Wettbewerb beteiligte sich der Kölner Ballonfahrer Hans Hiedemann. Der Kölner Ballonfahrer Paul A. Meckel startet im Rahmenprogramm dieser Wettfahrt. Die Fahrt ging nach Südosten. In der Nacht drehte jedoch der Wind nach Nordwesten und die Ballone fuhren in Richtung Nordsee. Außer einigen wegen technischer Schwierigkeiten vorzeitig in Mitteldeutschland gelandeten Ballonen lagen die Landungsorte der übrigen in der Deutschen Bucht, ein Teil wasserte sogar in der Nordsee. Der Kölner Club für Luftschiffahrt (CCfL) nahm an diesem Wettbewerb mit seinem Ballon „Busley“ teil. Hans Hiedemann mit seinem Mitfahrer Dr. Niemeyer hatten Pech: Sie
legen zwar die zweitlängste Strecke mit der zweitlängsten Fahrtdauer zurück,
doch müssen die beiden Aeronauten zwischen Norwegen und Schottland auf hoher
See notwassern, erst nach 26 Stunden wurden sie von einem Schiff gerettet.
Da jedoch nur Bodenlandungen gewertet werden, bleibt der Verdienst der
beiden Kölner unberücksichtigt. |
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