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| Der
erste Kölner Flieger |
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| "Der scholastische
Gelehrte Albertus Magnus fliegt mit der Tochter des Königs
von Frankreich von Paris nach Köln." |
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Dieser wohl älteste Hinweis auf die Kölner
Luftfahrt ist in der Mythologie zu finden.
So veröffentlichte der Kölner Beyerlinck 1631 in seinem Lexikon
Magnum Theatrum Vitae Humnae (übersetzt: Großer Schauplatz des
menschlichen Lebens, Köln 1631) die erste zusammenfassende Fluggeschichte.
Es handelt sich hierbei um eine Aufzählung sämtlicher Flugversuche,
von denen er gehört oder gelesen hatte.
Der Hinweis auf Albertus Magnus und Köln lautet:
„
... der deutschen mittelalterlichen Überlieferung nach flog der
scholastische Gelehrte Albertus Magnus mit der Tochter des Königs
von Frankreich von Paris nach Köln“.
Albertus Magnus lebte von 1193 bis 1280 und wirkte lange Zeit in Köln
als Kirchenlehrer und Dominikaner. Er war Gründer des Generalstudiums
Köln und Wegbereiter des deutschen Neuplatonismus und der Mystik.
Anmerkung: In den Bergen von Cordoba fliegt der arabische
Gelehrte (Mathematik,
Physik
und
Astronomie, *
810
Ronda;
† 888
Córdoba)
Abu al-Qasim Abbas ibn Firnas einen Segelgleiter. -> ca. 400 Jahre vor
Albertus Magnus. Beschrieben wurde dies durch den Dichter Mu´min ben
Sa´id im 9. Jahrhundert mit den Versen: Geschwinder flog er, als
der Phönix fliegt, da er den Leib in Adlerfedern hüllte.
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Albertus
Magnus |
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Anmerkung:
Zu dieser Zeit ist in Düsseldorf noch niemand geflogen. |
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Dies
dürfte die damalige Sicht im Anflug auf das mittelalterliche Köln
gewesen sein. |
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Das
Grab des Albertus Magnus befindet sich in der Kirche St. Andreas
in Köln.
Das Kloster St. Andreas hat aber noch eine andere Beziehung zur
Kölner
Luftfahrt. Der Butzweilerhof bzw. Hof Butzweiler gehörte zum Stift
St. Andreas. Der
Butzweiler Hof, nach dem bald 700 Jahre später
der Kölner Flughafen benannt wird, wurde um 1230 als landwirtschaftliche
Nutzfläche
bezeugt.
Eine Kunigunda bewirtschaftet
auf dem Potzweyler, hinter Ossendorp gelegen, 26 Hufe Land nach dem Erbrecht
und zahlt dem Stiftskapitel 2 Malter Weizen.
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Anfang
und Mitte des 19. Jahrhunderts befanden sich in Potzweyler bzw.
Butzweiler zwei Höfe,
die von drei (1816) und später 20 (1843) Personen bewohnt
werden.
Die ersten Kölner Flugpioniere durften auf den Feldern dieses
Bauernhofs Ihre
Flugmaschinen ausprobieren. Später kamen die ersten Flugzeugschuppen
dazu, wodurch das Gebiet seinen Luftfahrtcharakter bekam. Die
weitere Entwicklung dieses Areals können Sie auf dieser
Webseite nachlesen.
Der
landwirtschaftliche Betrieb wurde mit zunehmender Flugtätigkeit
der Fliegerstation um 1914 eingestellt. Das letzte Bauernhaus
wurde wahrscheinlich im Zug des Baus der Halle II um 1939 abgerissen,
da an dieser Stelle ein neuer Bahnanschluss auf das Flughafengelände
führte.
Heute befindet sich in diesem Bereich der nördliche Teil der Plattform der Halle
II.
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